IGEL-Leistungen=individuelle Gesundheitsleistungen

Unter dieser Rubrik finden Sie besondere Angebote, die keine Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind. Sie müssen meist vom Patienten selbst bezahlt werden. Die Berechnung der Gebühren erfolgt nach den Regeln der Gebührenordnung für Ärzte, GOÄ.

Es handelt sich um neuere Behandlungsmethoden, die international eingeführt und bei einer grossen Anzahl von Patienten angewandt werden. Obwohl in manchen Fällen nicht gänzlich bekannt ist, wie diese Methoden im Einzelnen wirken, so ist die zum Teil aussergewöhnlich gute Wirksamkeit dieser Verfahren in gross angelegten Verlaufsstudien bewiesen.


Pulsierende Magnetfeldtherapie

Seit dem 1.8.07 bieten wir die pulsierende Magnetfeldtherapie an. Sie ersetzt die bisher bei uns durchgeführte pulsierende Signaltherapie (PST).

Pulsierende Magnetfelder können die Mikrozirkulation steigern und damit die Durchblutung der Gewebe steigern. Dadurch kann der Sauerstoffdruck im Gewebe bis zum 10-fachen gegenüber dem Ausgangswert ansteigen und die Stoffwechselsituation der Zellen günstig beeinflußt werden.

In unserer Praxis profitieren vor allem Patienten mit chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates, bedingt durch Verschleiß und Verspannungen von dieser Behandlung. Auch Patienten mit Arthrosen im Bereich der Hand, ders Fußes sowie Rheumapatienten, sowie Patienten mit Rückenbeschwerden werden in vielen Fällen erfolgreich behandelt.

Die Behandlung erstreckt sich über 10 Sitzungen in 3 Wochen, je eine halbe Stunde. Sie ist schmerzfrei und gut verträglich. Lediglich Patienten mit Herzschrittmachern müssen von der Behandlung ausgeschlossen werden.

Im persönlichen Gespräch erfahren Sie weitere Einzelheiten, und ob die Behandlung bei Ihnen sinnvoll und erfolgversprechend ist.

» http://www.dr-goettfert-systems.de



Extrakorporale Stoßwellentherapie. Was ist das?

Bei der radialen Stoßwellentherapie werden Stoßwellen mit hoher Energie auf erkranktes Gewebe übertragen. Infolge verschiedener mechanischer und chemischer Reaktionen kommt es zu einer ausgeprägten Aktivierung körpereigener Selbstheilungskräfte. Infolge verstärkter Durchblutung wird die Stoffwechselaktivität erhöht und die Zellregeneration angeregt.

Wem hilft Stoßwellentherapie?

Besonders erfolgreich kann nach unserer Erfahrung die schmerzende Schulter und der Fersensporn behandelt werden. Patienten mit diesen Krankheitsbildern, die oft nur durch Operationen behandelbar sind, werden durch Stoßwellentherapie beschwerdefrei oder so erheblich gebessert, daß operative Eingriffe meist vermieden werden können. Gute Erfolge lassen sich auch erzielen bei Tennisellenbogen, schmerzhafter Reizung der Achillessehne und anderen Sehnenansatzerkrankungen.

Wie erfolgt die Behandlung?

Die Stoßwellen werden dem Patienten mit einem Stoßwellenapplikator der Schweizer Firma EMS-Elektro Medical Systems appliziert. Im Regelfall erhält der Patient pro Sitzung 2000 Stoßwellen genau definierter Stärke und Frequenz. Die Grundbehandlung besteht aus 3 Sitzungen. Da die Wirkung der Behandlung nicht sofort eintritt, muß anschliessend 5 Wochen gewartet werde. Sollte der Patient nach dieser Zeit noch Restbeschwerden haben, werden noch 2 Sitzungen zusätzlich appliziert. Dieses ist allerdings nur selten erforderlich.

Muß der Patient Schmerzen und Beeinträchtigung befürchten?

Nein! In fast allen Fällen ist die Behandlung schmerzfrei. Lediglich bei extremen Schmerzzuständen vor der Therapie kann es zur Durchführung der Behandlung günstig sein, ein örtliches Betäubungsmittel zu applizieren. Nach der ca. 5 Minuten dauernden Sitzung kann der Patient seine gewohnte Tätigkeit meist sofort wieder aufnehmen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Nebenwirkungen sind äusserst selten. Gelegentlich entsteht im Bereich der Behandlungszone ein "blauer Fleck". Deshalb ist bei Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, etwas Vorsicht geboten.

Wer bezahlt die Behandlung?

Private Krankenkassen bezahlen in der Regel die Behandlung. Ausnahmen gibt es auch dort. Gesetzliche Kassen haben sich noch nicht zur Übernahme der Kosten entscheiden können. Deren Patienten müssen die Behandlung meist selbst bezahlen.

Eine eingehende Untersuchung und Beratung durch einen der Ärzte der Gemeinschaftspraxis ist vor der Behandlung erforderlich.